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Bericht aus meiner Praxis: Partnerschaft auf Augenhöhe


Mein Partner versteht mich nicht – Wenn unterschiedliche Bedürfnisse Beziehungskrisen auslösen


Viele Menschen erleben in ihrer Partnerschaft Phasen, in denen sie das Gefühl haben:

Mein Partner versteht mich nicht. Wir reden aneinander vorbei.


Beziehungsprobleme entstehen, obwohl die Liebe vorhanden ist. Nähe wird anstrengend, Gespräche führen zu Missverständnissen und aus kleinen Situationen entwickeln sich immer wieder neue Konflikte.


🌷Gerade jetzt im Frühling — in dieser Zeit des Aufbruchs und der inneren Bewegung — werden Beziehungsthemen oft besonders spürbar. Im gerade begonnenen kosmischen Merkurjahr kommt zusätzlich eine starke Energie von Kommunikation, Austausch und geistiger Lebendigkeit hinzu. Was lange unausgesprochen war, möchte gesehen werden. Was festgefahren ist, will wieder in Fluss kommen.


Gleichzeitig bringt die Merkur-Energie eine große Chance mit sich:


Leichtigkeit, Humor und die Fähigkeit, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.


Doch diese Qualität kann sich nur entfalten, wenn wir aufhören, alles sofort bewerten zu wollen — uns selbst, unseren Partner und jede Reaktion.


Ein aktueller Praxisfall zeigt sehr deutlich, wie unterschiedlich Bedürfnisse in Beziehungen sein können — und wie viel Heilung möglich wird, wenn echtes Verständnis entsteht.



Ein Paar am Wendepunkt


Ein Paar bei das in einer echten Beziehungskrise steckte obwohl sie sich lieben kam zu mir in die Praxis. Beide hatten bereits über Trennung nachgedacht. Sie fühlten sich nicht mehr gesehen, nicht mehr verstanden und emotional voneinander entfernt. Als wir begannen, ihre energetischen Signaturen zu betrachten, wurde sichtbar: Hier standen sich nicht zwei Menschen gegenüber, die „nicht zusammenpassen“. Hier begegneten sich zwei unterschiedliche Arten zu lieben und sich mitzuteilen.


Der Mann trägt die Signatur Venus mit Sonne. Er ist ein Mensch des Fühlens, der sinnlichen Wahrnehmung, der körperlichen Nähe. Seine Sprache ist nicht primär das Wort — sondern Berührung, Präsenz, gemeinsames Genießen. Gleichzeitig lebt in ihm durch die Sonne ein starkes Bedürfnis, in seiner Ganzheit gesehen und gewürdigt zu werden. Er möchte auch gerne mal als „König“ auf den Thron gehoben werden.


Die Frau hingegen trägt die Signatur Merkur mit Sonne und Jupiter. Für sie entsteht Verbindung über Kommunikation. Sie möchte verstehen und verstanden werden, denkt laut, reflektiert, analysiert. Worte sind ihr Weg, Nähe herzustellen. Durch den Jupiter ist ihr Sinn für Gerechtigkeit stark ausgeprägt — sie empfindet es als schmerzhaft, wenn sie sich nicht gehört und unverstanden fühlt. Und auch in ihr lebt die Sonne: der Wunsch, als „Königin“ wahrgenommen zu werden. So entstand ein Spannungsfeld, das viele Paare kennen.


Wenn der Wunsch nach Kommunikation Druck erzeugt


Nach stressigen Tagen kam sie nach Hause mit einem großen Bedürfnis, sich mitzuteilen. Gedanken, Gefühle, Fragen und Vorwürfe überfluteten ihn. Für sie war das ein Versuch, Verbindung zu schaffen und Nähe zu fühlen.


Für ihn fühlt sich dieser Wortschwall regelmäßig wie emotionaler Druck an weil er nicht wusste was er dazu sagen soll. Sonnenbetonte Menschen halten dauerhafte emotionale Überforderung nur schwer aus — sie ziehen sich zurück um ihre innere Stabilität zu schützen. Zudem fehlte ihm der merkuriale Zugang zur Sprache. Er konnte ihr schlicht nicht auf derselben Ebene begegnen. Und durch seine innerliche Venus strebt er nach Harmonie und sagt lieber gar nichts, zu Lasten seiner Selbstliebe.


So entstand ein typisches Beziehungsmuster:

Sie redete immer mehr und forderte Anworten von ihm. Er zog sich immer weiter zurück. Und beide fühlten sich unverstanden und alleinegelassen.

Der Wendepunkt kam, als beide erkannten: Ihre Kritik richtete sich oft gar nicht wirklich gegen ihn — sondern war Ausdruck ihrer allgemeinen Frustration. Und er verstand, dass ihr Redebedürfnis kein Angriff ist, sondern ein Versuch Nähe zu schaffen. Meistens meint sie auch gar nicht ihn sondern sie weiß dass sie von ihm geliebt wird und sich durch ihre Worte Luft machen kann ohne große Probleme zu bekommen wie das vielleicht in der Arbeitswelt wäre wenn sie sich dort quasi im wahrsten Sinne des Wortes "aus-kotzt".


Hier zeigt sich eine große Chance dieses Merkurjahres: Humor und Perspektivwechsel.

Ein Satz wie: „Sorry ich muss mich gerade "auskotzen" sonst ersticke ich noch“ kann plötzlich Leichtigkeit in eine festgefahrene Situation bringen.


Ein venusischer Impuls hingegen kann Beziehung sofort regulieren. Sich nicht angegriffen fühlen oder beleidigt sein sondern ein Blick, eine Umarmung ein schlichtes: "Ich bin da." oder "Ich liebe dich.“ Das kann Wunder wirken.


Beziehung heilt sich auch durch gemeinsames Erleben


In der Beratung wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass sie Räume für Austausch auch außerhalb der Partnerschaft findet — Freundschaften, Communities oder Gesprächskreise. So kann ihr merkuriales Bedürfnis gesund fließen, ohne den Partner zu überfordern. Gleichzeitig habe ich dem Paar empfohlen, gemeinsame Aktivitäten zu schaffen, die alle Signaturanteile nähren.


Ein Wellnesswochenende wurde zur konkreten Einladung:


  • Die Sonne beider Partner wird genährt durch das Gefühl von Freiheit

  • Die Venus findet Erfüllung in Harmonie, Berührung und Genuss.

  • Der Jupiter freut sich über Horizonterweiterung und neue Erfahrungen.

  • Der Merkur wird durch inspirierende Gespräche und neue Geschmackserlebnisse aktiviert.


Auch im Alltag kann ein neues Gleichgewicht entstehen: Er schafft Atmosphäre zu Hause bringt Harmonie und Kreativität in die Beziehung ein und sie sorgt für Humor und Lebensfreude, Kommunikation nach außen und kulinarische Köstlichkeiten.

Wenn König und Königin einander nicht bewerten, sondern erkennen, entsteht Partnerschaft auf Augenhöhe.


Eine kleine Übung für Paare im Merkurjahr


Nehmt euch bewusst einen Moment Zeit füreinander.


  • Setzt euch gegenüber, ohne Ablenkung.

  • Schaut euch eine Minute lang still in die Augen.

  • Dann beantwortet jeder für sich eine Frage:


„Welche Qualität an dir habe ich vielleicht lange übersehen — obwohl ich sie eigentlich brauche und ich dich deshalb ausgewählt habe?“


Teilt eure Antworten ohne Diskussion. Mit Neugier. Und wenn möglich mit Humor.

Denn oft beginnt Heilung genau dort, wo wir aufhören, uns gegenseitig verändern zu wollen. Ihr könnt euch auch Zettelchen schreiben und austauschen oder unter das Kopfkissen legen.


Beziehungskrisen als Einladung zur Selbsterkenntnis


Viele Beziehungsprobleme entstehen nicht, weil Liebe fehlt — sondern weil wir unsere eigene innere Natur und die unseres Partners nicht wirklich kennen.

Wenn wir uns selbst verstehen und wie wir lieben, kommunizieren und reagieren, kann sich eine Beziehung völlig neu ordnen.


Wenn du spürst, dass eure Partnerschaft an einem Wendepunkt steht, kann es sehr heilsam sein, eure individuellen Signaturen bewusst zu erkennen.

→ Lass deine persönliche Signatur bei ALKIMIA bestimmen oder buche eine Online-Paarberanalyse, um neue Perspektiven und konkrete Impulse für eure Beziehung zu erhalten.


Denn bewusste Beziehungen beginnen immer mit bewusster Selbsterkenntnis.

Dieser Artikel ist Teil der Blogserie„ Partnerschaft im Spiegel der Signaturen“ – Praxisfälle aus Beratung und Coaching zu Beziehungsproblemen und Beziehungskrisen.






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